Metallsuchgeräte


Stationäre Metallsuchgeräte sind Schutz- und Überwachungsgeräte für den Einsatz in Förderanlagen der verschiedensten Industriezweige. Überall dort, wo Metallteile im Fördergut empfindliche Maschinen gefährden, oder wo die Qualitätssicherung keinen Metallgehalt erlaubt, sorgen die Metallsuchgeräte für sicheren Schutz vor kostspieligen Schäden und Produktionsausfällen.

Die Metallsuchgeräte MS 04/03 QLC(TA) und MS 08/85 SQ(TA) detektieren alle Metallarten, also auch Aluminium, Messing, Kupfer, VA-Stahl und Weicheisen. Nicht detektiert wird oxidisches Material wie Magnetit, Hämatit und Ferrite, die häufig als Einschlüsse oder als Beimengungen in Basalt, Kies und besonders in Schlacke vorkommen.

Tandemsonde

So eignen sich diese Metallsuchgeräte besonders für den Einsatz in der Steine- und Erdenindustrie, in Zementwerken, in der Schlackenaufbereitung und nicht zuletzt in der Tonindustrie.

Unsere Metallsuchgeräte bestehen aus einem Steuergerät und einer Suchspule, die über ein Signalkabel miteinander verbunden sind. Je nach Geräteausführung wird die Suchspule als Einzelsonde, Tandemsonde oder Rahmensonde ausgeführt. Die Suchspule ist in eine kompakte massive Platte aus schlagfesten Polyethylen eingegossen und wird passend zur Gurtbreite gefertigt.

Die Montage am Förderband ist dadurch einfach und in kurzer Zeit erledigt. Auch der nachträgliche Einbau in vorhandene Förderbänder ist in den meistens Fällen problemlos möglich. Die Einzelsonde wird unter dem Fördergurt an der Förderbandkonstruktion befestigt. Im Gegensatz dazu besteht die Tandemsonde (TA) aus zwei Sondenplatten, von denen eine unter dem Fördergurt und die andere mit Hilfe von Distanzstücken über dem Fördergurt montiert wird.

Besonders bei großen Schütthöhen oder hohen Empfindlichkeitsanforderungen wird die Tandemsonde empfohlen. Je nach Geräteausfüährung und eingestellter Ansprechempfindlichkeit werden z. B. Metallteile ab der Größe einer Stahlmutter M6 oder ab der Größe eines Baggerzahnes erkannt.

Die selbstabgleichende Elektronik ist in einem robusten Metall-Schaltschrank untergebracht und ist für eine Vor-Ort-Montage geeignet.

Die Einbindung in eine vorhandene Anlagensteuerung ist ohne zusätzliche Bauteile möglich. Ein- und Aus-Taster sowie ein Schütz für den Förderbandmotor sind in der Regel vorhanden. Das Ausgangsrelais für die Metallmeldung ist umschaltbar auf Ruhestrom- oder Arbeitsstromprinzip. Auf Wunsch kann eine erweiterte Klemmenleiste geliefert werden, die zusätzlich den direkten Anschluss einer Warnblitzleuchte, einer Signalhupe und eines Markiergerätes erlaubt.

Elektrischer Anschluss